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ABLAUF

im ersten beratungsgespräch lernen wir uns kennen und klären gemeinsam ihr anliegen. ich möchte verstehen, was sie beschäftigt, wie sie ihre situation erleben und welche fragen sie mitbringen. gleichzeitig erhalten sie von mir eine erste fachliche einschätzung.

gemeinsam finden wir heraus, was sie brauchen. manchmal reicht eine einmalige orientierung. manchmal entsteht der wunsch nach einer vertieften begleitung. wenn sie sich für weitere gespräche entscheiden, arbeiten wir schritt für schritt an ihren themen. gemeinsam entwickeln wir ziele und gestalten den weg, der zu ihnen passt.

wie lange eine beratung dauert, ist sehr unterschiedlich. veränderung lässt sich nicht planen – sie entwickelt sich in ihrem eigenen tempo.

ENTSCHEIDUNG

was in den beratungsstunden geschieht, bestimmen sie mit. ich begleite sie mit fragen, fachlichen impulsen und neuen perspektiven. ich schaffe räume, in denen sie sich neu oder anders erleben und begegnen können. wenn es passt, erhalten sie anregungen oder übungen für den alltag.

 

das gemeinsame gespräch bildet die grundlage der arbeit. neben dem gedanklichen verstehen beziehen wir auch gefühle und körperliche empfindungen mit ein. so entsteht ein umfassenderes bild ihrer situation. körperliche berührungen finden dabei nicht statt.

 

eine beratung zu beginnen, ist ein bedeutsamer schritt. ich unterstütze sie, passende worte zu finden und wieder überblick zu gewinnen.

VERÄNDERUNG

dort wo eigene denk- und verhaltensmuster bewusst werden, entstehen neue möglichkeiten zum handeln.

veränderung ist ein prozess. dieser hat einen preis: gewohntes loszulassen, neues zuzulassen. es gilt abzuwägen, was stimmig ist und was sie tragen können.

 

veränderung bedeutet auch risiko. sie fordert dazu auf, vertrautes terrain zu verlassen. das neue ist oft noch ungewohnt. in diesem raum können alte ängste auftauchen, aber auch eigene ressourcen sichtbar werden. erlebtes bleibt teil ihrer geschichte, bestimmt aber nicht, wie ihr weiterer weg aussehen muss.

  GRENZEN 

klare grenzen schaffen sicherheit – für sie und für mich.

 

ich nehme ihnen keine entscheidungen ab und löse keine probleme für sie. ich begleite sie dabei, ihr anliegen zu klären, prioritäten zu setzen und ihren weg zu gestalten.

 

ich kann ihre sexualität oder partnerschaft nicht „retten“. ich unterstütze sie, ihre ressourcen wahrzunehmen und für ihre bedürfnisse einzustehen.

 

ich definiere nicht, was „normal“ ist. ich ermutige sie, ihre eigenen grenzen zu reflektieren und herauszufinden, was sich für sie im moment richtig anfühlt.

 

dabei begleite ich sie mit präsenz, achtsamkeit und klarheit 

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